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Festbeträge helfen Arzneimittelausgaben dämpfen PDF Drucken E-Mail
Wednesday, 25. February 2009
PM Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, 26.02.2009
Eingestellt vom Redaktionsteam des Informationsdienstes Medizinrecht auf apotheker - recht .de

 

 

Festbeträge helfen Arzneimittelausgaben dämpfen

Durchschnittlicher Packungspreis bleibt 2008 fast konstant


 

Arzneimittel, für die Krankenkassen nur einen erstattungsfähigen Festbetrag zahlen, tragen in erheblichem Maße zur Dämpfung der Arzneimittelausgaben bei. Die Differenz zu Arzneimitteln ohne Festbetrag ist 2008 auf 70,94 Euro pro durchschnittlich verordneter Packung gestiegen. 2007 waren es noch 62,08 Euro gewesen. Das berechnete das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Der Preisunterschied dürfte in Wirklichkeit sogar noch größer sein: Für viele Festbetragsarzneimittel haben Hersteller und Kassen Rabattverträge geschlossen, so dass die tatsächlichen Kassenausgaben unter den öffentlichen Listenpreisen liegen dürften.

 
Der durchschnittliche Packungspreis eines Festbetragsarzneimittels blieb 2008 fast konstant und betrug 25,17 Euro. 2007 waren es 24,33 Euro gewesen. Medikamente ohne Festbetrag verzeichneten dagegen einen Packungspreisanstieg von 86,41 Euro (2007) auf 96,11 Euro (2008). Der Marktanteil der verordneten Festbetragsarzneimittel erhöhte sich von 73 Prozent (2007) auf 76 Prozent (2008). Arzneimittel ohne Festbetrag hatten - gemessen an der Zahl der Packungen - im Jahr 2008 einen Marktanteil in Höhe von 24 Prozent (2007: 27 Prozent).

 

Von der Festbetragsregelung und den damit verbundenen Zuzahlungsbefreiungen profitieren Patienten aller Krankenkassen: Etwa 10.000 Arzneimittel sind von der gesetzlichen Zuzahlung befreit, weil ihr Preis mindestens 30 Prozent unter dem erstatteten Festbetrag der Kassen liegt. In der Apotheke kann sich jeder Patient über zuzahlungsbefreite Alternativpräparate erkundigen.

 
Eine vollständige Liste dieser Arzneimittel findet man unter Aponet.de 

 

Quelle: PM Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, 26.02.2009

 

    
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